Wiederaufforstung mit Teakholz

Der Teakbaum, Tectona grandis ist ursprünglich beheimatet in den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Dort kommt er zwischen dem 9. und 25. Breitengrad, in Höhen zwischen 0 und 1.000 m über NN, in Gegenden mit Niederschlägen zwischen 500 und 5.000 mm pro Jahr und bei Temperaturen zwischen 2° und 48° C vor.

Der Teakbaum ist bioökologisch aggressiv, sehr unempfindlich und schnellwachsend, solange die idealen Bedingungen für seine Entwicklung (Klima, Bodenart) bei der Pflanzung beachtet werden.

Der Teakbaum ist ein sehr großer Baum, der in Urwäldern bis zu 2,5 m Durchmesser und 50 m Höhe erreichen kann. Er besitzt einen geraden, im Querschnitt runden Stamm der nur wenig konisch zuläuft. Seine Rinde ist ca.

15 mm dick und besitzt eine thermoisolierende Wirkung. Sie ist relativ unempfindlich gegen Feuer.

Seine großen Blätter (60x80cm) fallen in der Trockenzeit ab.
Seine cremefarbenen Blüten sind klein und zahlreich.
Die Blüte ist sehr intensiv und beginnt ca. einen Monat nach
Beginn der Regenzeit.

Bei seiner Frucht handelt es sich um eine Steinfrucht mit einem Durchmesser von 1 bis 2 cm, die bis zu 4 Samen enthalten kann.

Durch seine aggressive Ausbreitung besetzt er sehr schnell kleine Lichtungen in den Regenwäldern. Allerdings braucht er viel Sonne und verträgt Schatten schlecht.

Sein Wachstum ist sehr schnell, wobei er nach nur einem Jahr schon 3 Meter und nach dem 2. Jahr bereits 5 Meter Höhe erreichen kann.