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Umweltschutz
und Regenwälder
Über 40% der Fläche Lateinamerikas
sind mit tropischen Regenwäldern bedeckt; Allein das
Amazonasgebiet besitzt 1/3 der Regenwälder der Erde;
Hier arbeiten ca. 7.500 Sägewerke, die ca. 120.000 Arbeitsplätze
direkt und über 600.000 Arbeitsplätze indirekt schaffen.
Vor 20 Jahren, hat das Amazonasgebiet ca. 14% der brasilianischen
Holzproduktion geliefert.
Heute sind es über 80% der 34 Millionen Kubikmeter Jahresproduktion.
Der
ständig zunehmende Raubbau an den natürlichen Ressourcen
hat Proteste von Umweltschützern auf der ganzen Welt
hervorgerufen.
Man schätzt, dass in Pará, dem brasilianischen
Bundesstaat mit der größten Holzproduktion, für
jeden gefällten Baum weitere 51 Bäume während
des Fällens und Abtransportierens zerstört werden.
Lediglich 35% des Holzes werden wirtschaftlich genutzt, die
anderen 65% werden während der Verarbeitung zu Abfall.
Brasilien trägt mit nur 5% zur Weltproduktion von Tropenholz
bei. Man schätzt, dass Brasilien in 10 Jahren zum Hauptproduzenten
aufsteigen wird.

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Bindung des Kohlenstoffes
Die zunehmende Verschmutzung unserer Atmosphäre
und ihre Erwärmung (Treibhauseffekt) sind zwei große
Umweltsorgen, vor allem nach der ECO-92, die in Rio de Janeiro
stattfand.
In Kyoto, 1997, wurde über einen Absichtskatalog beraten,
in dem Firmen oder auch Ländern, die die Luft verschmutzen
gestattet wird, einen Ausgleich für ihre Emissionen zu
schaffen, indem sie in Projekte investieren, die Kohlenstoff
aus der Atmosphäre binden.
Man schätzt, dass der Handel mit diesen “Zertifikaten
zur Kohlenstoffbindung” einen Weltumsatz von über
US$ 20 Milliarden pro Jahr ausmachen wird.

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