Absatzperspektiven

Die Teakholzpflanzungen im Süden Asiens brauchen 80 bis 100 Jahre um wirtschaftlich geerntet werden zu können.

Das natürliche Angebot dieser Holzart wird immer knapper:
- In Myanmar hat die Regierung strenge Richtlinien zur Auswahl der schlagbaren Teakholzbäume erlassen.

- In Thailand ist die Gewinnung von natürlichem Teakholz seit 1989 verboten.

- Auf den Philippinen, in Vietnam, Laos und Kambodscha wurde die Holzgewinnung aus Naturwäldern ebenfalls sehr stark eingeschränkt.

- Teakholz aus Plantagen wird in wenigen Jahren das einzig verfügbare Teakholz sein.

Das Angebot dieser Holzart aus Ländern Asiens wird kaum erweitert werden, da dort die Flächen für große Plantagen fehlen, bzw. Flächen zum Anbau von Lebensmitteln dringender benötigt werden.

Andere Gegenden, wie z. B. Afrika und auch große Teile Lateinamerikas sind zum Anbau von Teakholz nicht so geeignet, da dort entweder die klimatischen Bedingungen oder die Böden den Anforderungen für eine hohe Produktion und ein schnelles Wachstum nicht entsprechen. Durch diese Umstände wird dort der Anbau von Teakholz unwirtschaftlich.

In Brasilien gibt es Regionen (vor allem in Mato Grosso) in denen die idealen Rahmenbedingungen (Böden + Klima) ein wirtschaftliches Wachstum des Teakbaumes in nur 25 Jahren zulassen.

Nur in Brasilien gibt es noch ausreichend Flächen zum Anbau von Teakholz, um die Nachfrage in den kommenden Jahrzehnten zu befriedigen.

Der Bundesstaat Mato Grosso besitzt die größte Fläche mit den idealen Bedingungen für diese Holzart, mit dem optimalen Klima und geeigneten Böden und hat damit
das größte Potential für Wiederauf-
forstung mit Teakholz auf der Welt.