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Wiederaufforstung mit Teakholz

Die Wiederaufforstung mit Teakholz begann in Brasilien 1968 in der Gegend von Cáceres, Mato Grosso.

Das Teakholz zeigte sich unter anderen getesteten Arten als die vielversprechendste Art für diese Region und wird deshalb seit 1971 kommerziell angepflanzt.

Folgende Fakten trugen zu dieser Entscheidung bei:
- Sein Zyklus beträgt hier 25 Jahre gegen 80 bis 100 Jahre
in anderen Regionen der Erde.

- Seine jährliche Zuwachsrate erreicht die besten Werte der Welt mit 10 bis 15m³/Jahr.

Die mechanischen Eigenschaften des in Mato Grosso produzierten Teakholzes sind laut Tests vom IPT (Instituto de Pesquisas Tecnológicas), vergleichbar mit denen des Teakholzes aus Südostasien.

Die Zeichnung des Holzes ist sehr schön und sogar die bei dem Ausdünnen anfallenden Stämme haben bereits einen mit anderen brasilianischen Edelhölzern vergleichbaren Wert.

Um gute Ergebnisse zu erreichen, ist die richtige Wahl des Standortes, von größter Bedeutung. Dieser sollte über gute Böden und klar definierte Jahreszeiten verfügen

BIOECOLOGY

Die wichtigsten Anforderungen an die Umwelt beim Anbau von Teakholz mit sehr hoher Produktion:
Niederschläge: zwischen 1.250mm und 2.500mm, wobei die Monate mit den höchsten Niederschlägen auch die mit den höchsten Temperaturen sein sollten.

Trockenzeit von 3 bis zu 5 Monaten.
Mittlere Jahrestemperatur über 24°C, bei Tagestemperaturen zwischen 27°C und 36°C. Der Teakbaum verträgt keinen Frost.

Tiefe Böden, die durchlässig aber mit guter Wasserhaltekapazität sein sollten, mit mittlerer bis guter Fruchtbarkeit und einem pH-Wert von 6,0 oder höher.
Topografie ohne starkes Gefälle, ansonsten sind Maßnahmen zur Vermeidung von Erosion (Nivellierkurven und/oder Pflanzung von Bodenbedeckern) zu treffen.